TRIGGERPUNKTBEHANDLUNG

Die Triggerpunktbehandlung ist eine physiotherapeutische Methode zur Behandlung schmerzhafter Muskel- und Faszienverhärtungen. Druckschmerzhafte knotenartige Verhärtungen im Muskelgewebe oder in faszialem Bindegewebe werden als Triggerpunkte bezeichnet. Sie sind häufige Ursache für chronische Schmerzen.
Dehnfähigkeit und Kraft sind in dem betroffenen myofascialen Bereich herabgesetzt.
Zu finden sind sie häufig in Schulter/Nackenmuskulatur, Lenden/Becken/Hüftmuskulatur, Kaumuskulatur, aber auch allen anderen Muskelgruppen.

Triggerpunkte treten häufig im Schulter- und Nackenbereich, in der Lenden-, Becken- und Hüftmuskulatur sowie in der Kaumuskulatur auf. Grundsätzlich können sie jedoch in nahezu allen Muskelgruppen entstehen. Oft stehen sie im Zusammenhang mit Überlastung, Fehlbelastung, Stress oder anderen funktionellen Störungen des Körpers.

Was wird bei der Triggerpunktbehandlung gemacht?

Bei der Triggerpunktbehandlung werden schmerzhafte Muskelverhärtungen gezielt lokalisiert und behandelt. Ziel ist es, die Spannung im betroffenen Gewebe zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und die normale Funktion von Muskulatur und Faszien zu verbessern. Je nach Befund wird die Behandlung in ein individuelles physiotherapeutisches Gesamtkonzept eingebunden.

Triggerpunkte können unter anderem durch mechanische Überlastung, Gelenkerkrankungen, Organerkrankungen oder emotionalen Stress begünstigt werden. Deshalb ist eine genaue Befundaufnahme wichtig, um die Beschwerden gezielt und nachhaltig zu behandeln.

Ziele der Triggerpunktbehandlung

Die Triggerpunktbehandlung kann unter anderem dazu beitragen:

  • Schmerzen zu lindern
  • die Dehnfähigkeit der Muskulatur zu verbessern
  • die Kraft im betroffenen Bereich zu fördern
  • die Funktion von Muskeln und Faszien zu verbessern

Wann ist eine Triggerpunktbehandlung sinnvoll?

Die Triggerpunktbehandlung eignet sich besonders bei muskulären Schmerzen, Spannungszuständen und funktionellen Einschränkungen, die mit druckschmerzhaften Verhärtungen im Gewebe verbunden sind.

Typische Beschwerdebereiche sind:

  • Schulter- und Nackenschmerzen
  • Beschwerden im Bereich von Lendenwirbelsäule, Becken und Hüfte
  • Schmerzen der Kaumuskulatur
  • chronische muskuläre Verspannungen
  • funktionelle Einschränkungen in verschiedenen Muskelgruppen
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